Zündkerzen sind aus den Augen, aus dem Sinn – genau deshalb fahren die meisten Leute 20.000 Meilen über ihr Austauschintervall hinaus. Wenn du eine Fehlzündung oder einen unruhigen Leerlauf spürst, hast du bereits seit Monaten Kraftstoff verschwendet und deinen Katalysator belastet.

Austauschintervalle

  • Kupfer-Zündkerzen: 20.000-30.000 Meilen. Günstig, aber verschleißen schnell. Häufig in älteren Autos.
  • Platin-Zündkerzen: 60.000 Meilen. Standard bei den meisten Fahrzeugen der 2000er-Ära.
  • Iridium-Zündkerzen: 80.000-100.000 Meilen. Die meisten modernen Autos sind damit ausgestattet.
  • Doppel-Platin/Iridium: bis zu 100.000+ Meilen bei einigen Motoren.

Überprüfe dein Benutzerhandbuch – das Intervall variiert je nach Motor, nicht nur nach Zündkerzentyp.

Anzeichen, dass sie überfällig sind

  • Unruhiger Leerlauf – der Motor schüttelt oder stolpert an einer Ampel
  • Schwierige Kaltstarts – benötigt eine oder zwei zusätzliche Umdrehungen zum Anspringen
  • Fehlzündungen – eine blinkende Motorkontrollleuchte oder ein rhythmischer Aussetzer beim Beschleunigen
  • Schlechterer Kraftstoffverbrauch – eine abgenutzte Zündkerze benötigt mehr Spannung und verbrennt den Kraftstoff weniger vollständig
  • Träge Beschleunigung – der Motor fühlt sich flach an oder zögert, wenn du Gas gibst

Warum es wichtig ist

Abgenutzte Zündkerzen verursachen nicht nur einen unruhigen Lauf. Unvollständige Verbrennung leitet unverbrannten Kraftstoff in den Katalysator, der dadurch überhitzt. Ein Satz Iridium-Zündkerzen kostet 30-60 $. Ein Katalysator kostet 800-2.500 $. Die Rechnung ist einfach.

Schnelle Aktion

Schlage das Zündkerzenintervall deines Autos im Benutzerhandbuch nach und vergleiche es mit deinem aktuellen Kilometerstand. Wenn du dich innerhalb von 10.000 Meilen des Intervalls befindest – oder darüber hinaus – setze Zündkerzen auf deine nächste Service-Liste. Wenn du mit einer Ratsche umgehen kannst, sind die meisten 4-Zylinder-Motoren eine 30-minütige DIY-Arbeit.