Dein Keilriemen treibt die Lichtmaschine, die Servolenkungspumpe, den AC-Kompressor und manchmal die Wasserpumpe an – alles mit einem gerippten Gummiriemen. Wenn er reißt, funktioniert alles auf einmal nicht mehr. Die gute Nachricht: Riemen kündigen ihren Ausfall Wochen im Voraus an, wenn du weißt, worauf du achten musst.
Was ist zu prüfen
- Risse auf der gerippten Seite – kleine Risse quer über die Rippen sind normale Alterung. Tiefe Risse, fehlende Stücke oder sich ablösende Rippen bedeuten, dass ein Austausch überfällig ist.
- Verglasung – eine glänzende, glatte Oberfläche auf der gerippten Seite bedeutet, dass der Riemen rutscht. Du könntest auch ein Quietschen beim Starten oder beim starken Drehen des Lenkrads hören.
- Ausfransende oder sich lösende Kanten – der Riemen ist falsch ausgerichtet oder eine Riemenscheibe ist defekt.
- Dehnung – wenn der automatische Spanner ganz unten ist (keine Federspannung mehr vorhanden), hat sich der Riemen über die Spezifikation hinaus gedehnt.
Wann ist er zu ersetzen
- Die meisten Riemen halten 60.000-100.000 Meilen, aber Gummi verschlechtert sich in heißen Klimazonen schneller
- Sofort ersetzen, wenn du tiefe Risse, fehlende Rippen oder ausgefranste Kanten siehst
- Ein quietschender Riemen, der nach einigen Sekunden Fahrt nicht aufhört, muss beachtet werden
Warum es wichtig ist
Ein gerissener Riemen auf der Autobahn bedeutet keine Servolenkung (gefährlich), keine Lichtmaschine (Batterie stirbt in Minuten) und möglicherweise keine Wasserpumpe (Motor überhitzt schnell). Ein Riemen kostet 25-50 Dollar und eine Werkstatt benötigt 30 Minuten für den Austausch. Ein Motor, der überhitzt ist, weil die Wasserpumpe ausgefallen ist? Das sind Tausende.
Schnelle Aktion
Öffne die Motorhaube, suche den breiten gerippten Riemen, der um deine Riemenscheiben läuft, und schau dir die gerippte Seite an. Wenn du Risse siehst, in denen du einen Fingernagel verhaken kannst, plane diesen Monat einen Austausch ein.