Reifen verlieren etwa 0,07 bar pro Monat, nur durch das Stehen, und weitere 0,07 bar für jeden Temperaturabfall von 10 Grad. Die meisten Leute bemerken es erst, wenn ein Reifen sichtbar wenig Luft hat – dann fehlen bereits 0,55 - 0,69 bar und es entstehen echte Schäden.

So überprüfen Sie es

  1. Finden Sie den empfohlenen Reifendruck auf dem Aufkleber an der Fahrertür (nicht auf der Reifenflanke – das ist die maximale Belastbarkeit)
  2. Überprüfen Sie den Reifendruck, wenn die Reifen kalt sind – vor der Fahrt oder mindestens 3 Stunden danach
  3. Verwenden Sie ein vernünftiges digitales Messgerät (die Stift-Modelle sind Mist)
  4. Vergessen Sie das Reserverad nicht

Warum es wichtig ist

Reifen mit zu geringem Luftdruck erhöhen den Rollwiderstand, was zu einem höheren Kraftstoffverbrauch führt – laut DOE etwa 1 % für jeweils 0,2 bar zu wenig. Sie verschleißen auch die äußeren Kanten schneller, was bedeutet, dass Sie sie Tausende von Kilometern früher ersetzen müssen. Reifen mit zu hohem Luftdruck verschleißen die Mitte und verringern Ihre Kontaktfläche, was die Haftung beeinträchtigt.

Schnelle Maßnahme

Schnappen Sie sich jetzt ein Reifendruckmessgerät, gehen Sie zu Ihrem Auto und überprüfen Sie alle vier Reifen. Wenn Sie kein Messgerät besitzen, besorgen Sie sich ein digitales für unter 10 € – es wird sich innerhalb eines Monats durch Kraftstoffeinsparungen amortisieren.